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15
Juni 2015
Titelchancen für die zweite Saisonhälfte gewahrt
Der erste Sieg mit der Ducati 1199 Panigale R war dem 3C-Racing Team in der laufenden SUPERBIKE*IDM-Saison noch nicht vergönnt. Doch Titelverteidiger Xavi Forés hat von der zweiten Position in der Gesamtwertung aus immer noch die Chance, dem Führenden Markus Reiterberger (BMW) den Meisterschaftsgewinn streitig zu machen.

 

Es war zu erwarten, dass die SUPERBIKE*IDM-Titelverteidigung nicht einfach wird. Vor allem die Konkurrenz von BMW und Yamaha hat aufgeholt. Zur Halbzeit der Serie liegen die 3C-Piloten Xavi Forés und Lorenzo Lanzi auf den Plätzen zwei und drei im Gesamtranking.

 

Auf dem Nürburgring hatte sich das Team am vergangenen Wochenende nach zahlreichen Experimenten mit dem Material dazu entschieden, die beiden Fahrer mit unterschiedlichen Motorrädern fahren zu lassen. Forés setzte eine Hybrid-Variante mit dem Chassis von 2014, der Elektronik von 2015 sowie einem Superbike-WM-Tank ein. Lanzi ging mit reinem 2014er Material an den Start. „Das Potenzial des 2015er Materials wäre auch sehr reizvoll gewesen, doch bisher gab es keine Gelegenheit, damit ausgiebig zu testen“, so Teamchef Karsten Jerschke.

 

Forés und Lorenzo kamen in beiden Läufen auf der 3618 Meter langen Grand-Prix-Strecke in der Eifel als Zweiter und Dritter ins Ziel. Doch noch nie waren die beiden 3C-Racing-Teamfahrer so nah am Meisterschaftsführenden Markus Reiterberger dran. Forés führte das zweite Rennen des Tages fünf Runden an, bevor ein Angriff Reiterbergers in der Kurve am Ende der Start- und Zielgeraden glückte.



Nur 1,7 Sekunden trennten den Spanier nach 18 Runden vom Sieger. Forés hatte zum Schluss versucht, die Spitzenposition zurückzuerobern, doch er wurde von überrundeten Fahrern eingebremst.

 

Auf dem Hungaroring in Ungarn fährt die SUPERBIKE*IDM vom 3. bis 5. Juli 2015 in die zweite Saisonhälfte. Bis dahin wird das 3C-Racing-Team in einem separaten Test die endgültige Materialfrage klären und alle Ansätze mit den 2015er Komponenten vergleichen. „Wir werden alles versuchen, um das Blatt noch zu wenden. Der Meistertitel bleibt unser Ziel. Endgültig abgerechnet wird erst im September beim Finale in Hockenheim.“